Stell dir vor, du kaufst ein Spiel. Vollpreis, 70 Euro. Du spielst hunderte Stunden, lernst jede Strecke auswendig, hast echtes Geld in Zusatzinhalte gesteckt. Zwei Jahre später willst du nochmal spielen – und es geht nicht mehr. Nicht, weil dein PC zu alt ist. Nicht, weil die Festplatte kaputt ist. Sondern weil der Publisher die Server abgeschaltet hat. Das Spiel existiert nicht mehr. Dein Geld ist weg. Dein Spielstand ist weg. Die Lizenz in deiner Bibliothek zeigt nur noch: inaktiv. Genau das ist am 31. März 2024 Tausenden Spielern von Ubisofts Rennspiel The Crew passiert. Und genau das hat eine Bewegung ausgelöst, die am 16. April 2026 das Europäische Parlament erreicht hat – mit über 1,29 Millionen Unterschriften im Rücken und der Unterstützung aller anwesenden Abgeordneten. Stop Killing Games heißt die Initiative. Und sie könnte die Art, wie wir digitale Güter kaufen und besitzen, grundlegend verändern.
The Crew: Wie Ubisoft den Auslöser lieferte
Um zu verstehen, warum Stop Killing Games heute im EU-Parlament diskutiert wird, muss man den Fall The Crew kennen. Das Open-World-Rennspiel erschien 2014 und erforderte eine permanente Internetverbindung – auch für den Singleplayer-Modus. Am 14. Dezember 2023 listete Ubisoft das Spiel aus allen digitalen Stores aus. Am 31. März 2024 wurden die Server abgeschaltet. The Crew war von einer Sekunde auf die andere komplett unspielbar. Aber Ubisoft ging noch weiter. Wie die Consumer Rights Wiki ausführlich dokumentiert, entzog der Publisher wenige Wochen nach der Abschaltung den Spielern zusätzlich die Lizenzen über die Ubisoft-Connect-App. Das Spiel war nicht mehr herunterladbar, tauchte nur noch unter „Inaktive Spiele“ auf und ließ sich selbst von lokalen Dateien nur noch in einem eingeschränkten Demo-Modus starten. Wer The Crew zum Vollpreis gekauft hatte, besaß danach: nichts. Besonders perfide: Die physische Verkaufsversion enthielt einen Aktivierungscode mit einem aufgedruckten Ablaufdatum im Jahr 2099. Wer das in der Hand hielt, konnte vernünftigerweise davon ausgehen, dass der Kauf langfristigen Bestand hat. Und als ob das nicht reichen würde: Im Juli 2025 aktualisierte Ubisoft seine EULA so, dass Nutzer bei einer Einstellung eines Produkts alle Kopien nicht nur deinstallieren, sondern ausdrücklich „zerstören“ müssen – laut Consumer Rights Wiki gilt das sogar für physische Medien. Du liest richtig: Der Publisher verlangt, dass du dein gekauftes Spiel vernichtest.
Die Haltung der Industrie: „Euch gehört hier gar nichts“
Ubisofts Subscription-Direktor Philippe Tremblay hatte bereits im Januar 2024 in einem Interview mit GamesIndustry.biz unverblümt die Industrieposition formuliert: Spieler müssten sich daran gewöhnen, ihre Spiele nicht zu besitzen – so wie sie sich bereits daran gewöhnt hätten, keine CD- oder DVD-Sammlungen mehr zu besitzen. CEO Yves Guillemot wiederholte auf der Ubisoft-Hauptversammlung im Juli 2025 die gleiche Linie. Support für alte Spiele könne nicht ewig dauern, nichts sei für die Ewigkeit geschrieben. Dabei behauptete er fälschlicherweise, die Initiative verlange, dass Server ewig am Laufen gehalten werden – genau das fordert Stop Killing Games ausdrücklich nicht. Aber das Problem geht weit über Ubisoft hinaus. Electronic Arts nimmt jedes Jahr rund ein Dutzend Titel offline. Sonys Concord wurde wenige Wochen nach dem Launch eingestellt. Amazons Crucible überlebte kaum ein halbes Jahr. EA hat Anthem dauerhaft abgeschaltet, dazu zahlreiche Titel aus den Reihen FIFA und Need for Speed. Die gesamte Games-as-a-Service-Branche basiert auf dem Konzept, dass Spiele keine Produkte sind, die man besitzt, sondern Dienste, die man temporär nutzen darf – und die jederzeit abgeschaltet werden können.
Stop Killing Games: Was die Initiative wirklich fordert
Ross Scott, YouTuber und Betreiber des Kanals Accursed Farms, veröffentlichte im Januar 2024 sein erstes Video zur Server-Abschaltung von The Crew. Im April 2024 startete er die eigentliche Kampagne mit einem Aufruf zu Massenmeldungen bei Verbraucherschutzbehörden weltweit. Das formale Instrument wurde die Europäische Bürgerinitiative (EBI) unter dem offiziellen Titel „Stop Destroying Videogames“. Eine erfolgreiche EBI mit mindestens einer Million Unterschriften zwingt die Europäische Kommission, sich offiziell mit dem Thema zu befassen und eine Antwort zu formulieren. Die konkreten Forderungen sind pragmatisch und durchdacht: Erstens: Eine gesetzliche Pflicht für Publisher, Offline-Patches bereitzustellen, bevor Server abgeschaltet werden. Zweitens: Server-Code in Treuhand hinterlegen, damit Community-Betreiber den Spielbetrieb nach einer offiziellen Abschaltung übernehmen können. Drittens: Mindest-Garantiezeiträume, die beim Kauf offen kommuniziert werden müssen. Viertens: Eine klare Kennzeichnungspflicht, wenn ein Kauf als zeitlich begrenzte Lizenz statt als dauerhafter Besitz strukturiert ist. Wichtig: Niemand verlangt, dass Publisher ihre Server bis ans Ende aller Tage betreiben. Die Forderung ist, dass Spiele in irgendeiner spielbaren Form erhalten bleiben – ob durch Offline-Modi, private Server oder andere technische Lösungen. Ross Scott betont, dass die Vorbereitung eines Offline-Modus minimale Kosten verursacht, wenn das von Anfang an bei der Entwicklung eingeplant wird.
1,29 Millionen Unterschriften: Der Weg ins Parlament
Bis zum Stichtag am 31. Juli 2025 hatte die Initiative über 1,4 Millionen Unterschriften gesammelt. Nach der dreimonatigen Verifizierung durch die EU-Mitgliedsstaaten blieben 1.294.188 gültige Signaturen übrig – deutlich über der erforderlichen Schwelle von einer Million. Deutschland stellte mit 233.180 verifizierten Unterschriften den größten nationalen Anteil, gefolgt von Frankreich (145.289) und Polen (143.826). Im Februar 2026 wurde die verifizierte Initiative offiziell bei der Europäischen Kommission in Brüssel eingereicht. Damit begann die Uhr zu ticken: Die Kommission hat bis zum 27. Juli 2026 Zeit, die Initiative zu prüfen und eine formelle Antwort vorzulegen. Prominente Unterstützung gab es reichlich. YouTuber wie PewDiePie und Asmongold riefen zur Teilnahme auf. Die deutsche Presse, vom Standard bis zur GameStar, berichtete ausführlich. Die Initiative wurde zur 14. erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative überhaupt – und gemessen an der Aufmerksamkeit und Unterschriftenzahl zu einer der stärksten.
Die Anhörung am 16. April 2026: Kein einziger Widerspruch
Am 16. April 2026 fand die öffentliche Anhörung im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von drei Ausschüssen organisiert: dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO), dem Rechtsausschuss (JURI) und dem Petitionsausschuss (PETI). Mitorganisator war die Europäische Piratenpartei. Ross Scott und Moritz Katzner – Letzterer als General Director für European Affairs die treibende politische Kraft hinter der Initiative – traten als Redner auf. Katzner eröffnete mit den Worten, dass er im Namen von 1,29 Millionen EU-Bürgern darum bitte, sowohl den Verbrauchern als auch dem kulturellen Erbe in Form von Videospielen den Schutz zu gewähren, den sie verdienen. Das Ergebnis war bemerkenswert: Laut Katzner sprach sich kein einziger anwesender Europaabgeordneter gegen die Initiative aus. Vertreter aller Fraktionen signalisierten Unterstützung. Leila Chaibi vom IMCO-Ausschuss erklärte, die Linke unterstütze die Initiative „hundert Prozent“. Auch Axel Voss vom Rechtsausschuss stellte zwar Fragen zur urheberrechtlichen Machbarkeit – aber konstruktiv, nicht ablehnend. In der Anhörung wurde ein zentrales Argument laut, das die Industrieposition direkt angreift: Die Situation, in der Spiele von vor drei Jahren nicht mehr funktionieren, während Titel von vor zwanzig Jahren noch problemlos laufen, ist kein technisches Problem. Es ist das Ergebnis bewusster Geschäftsentscheidungen. Ein Vertreter der Europäischen Kommission bestätigte zum Abschluss, dass verschiedene Optionen aktiv geprüft werden. Der Digital Fairness Act, der bis Ende 2026 erwartet wird, werde parallel als mögliches legislatives Vehikel für diese Themen vorbereitet. Stop Killing Games könnte also nicht nur eine symbolische Antwort erhalten, sondern tatsächlich in einem konkreten Gesetzgebungsverfahren landen. Katzner fasste das Ergebnis in zwei Worten zusammen: „Mission Achieved.“
Die Industrie-Lobby schlägt zurück
Dass Video Games Europe (VGE), die größte Lobbyorganisation der europäischen Gaming-Industrie, nicht begeistert ist, überrascht niemanden. Im Vorstand der Organisation sitzen Vertreter von Ubisoft, Electronic Arts, Activision, Microsoft, Nintendo, Sony, Warner Bros. Games, Square Enix, Take 2, Bandai Namco und Embracer. Also genau jene Unternehmen, die regelmäßig Spiele abschalten. Bereits im Juli 2025 veröffentlichte VGE eine fünfseitige Stellungnahme. Die Kernaussagen: Die Entscheidung, Online-Dienste einzustellen, sei „vielschichtig“ und werde „nie leichtfertig getroffen“. Private Server seien keine Alternative, da ohne die Schutzmaßnahmen der Publisher die Datensicherheit gefährdet und illegale Inhalte nicht moderiert werden könnten. Die Vorschläge von Stop Killing Games würden Entwicklungskosten „prohibitiv“ erhöhen und einen „abschreckenden Effekt auf das Spieldesign“ haben. Das wohl dreisteste Argument: VGE stellte klar, dass alle Videospiele – ob digital oder physisch – lizenziert seien. Verbraucher erwürben kein Eigentum, sondern eine persönliche Nutzungslizenz. Punkt. Diskussion beendet. Nur: Das Argument „es steht halt so in den AGB“ überzeugt nicht, wenn genau diese AGB vor Gericht als missbräuchlich angefochten werden. Und das passiert gerade.
UFC-Que Choisir verklagt Ubisoft
Am 31. März 2026 – exakt zwei Jahre nach der Abschaltung von The Crew – reichte die französische Verbraucherschutzorganisation UFC-Que Choisir Klage gegen Ubisoft vor dem Tribunal de Créteil ein. UFC-Que Choisir ist nicht irgendein Verein, sondern die führende Verbraucherschutzorganisation Frankreichs mit einer langen Geschichte erfolgreicher Klagen gegen Technologieunternehmen wie Twitter und Google. Die Klageschrift argumentiert, dass Ubisofts einseitige Abschaltung die Verbraucher um die Nutzung eines regulär erworbenen Spiels gebracht habe – ohne dass jemals ein Ablaufdatum kommuniziert worden sei. Die Lizenzklauseln, die Ubisoft das Recht einräumen, den Zugang jederzeit zu widerrufen, werden als „missbräuchlich und irreführend“ angegriffen. Parallel dazu hat die europäische Datenschutzorganisation noyb im April 2025 eine DSGVO-Beschwerde gegen Ubisoft bei der österreichischen Datenschutzbehörde eingereicht. Ubisoft zwingt Nutzer, sich auch bei reinen Singleplayer-Spielen bei jedem Start mit dem Internet zu verbinden und sammelt dabei Spielverhaltensdaten – ohne gültige Rechtsgrundlage. Bei einem Umsatz von über 2 Milliarden Euro droht theoretisch ein Bußgeld von bis zu 92 Millionen Euro. Die Europäische Kommission hat in der Parlamentsanhörung klargestellt, dass sie sich in das französische Verfahren nicht einmischen wird. Aber ein Urteil zugunsten der Verbraucher hätte Signalwirkung für die gesamte EU.
Kalifornien zeigt, wie es gehen kann
Während Europa noch diskutiert, hat Kalifornien bereits erste Fakten geschaffen. Das Gesetz AB 2426, seit dem 1. Januar 2025 in Kraft, verbietet digitalen Marktplätzen die Verwendung von Begriffen wie „kaufen“ oder „erwerben“, wenn der Kunde tatsächlich nur eine widerrufbare Lizenz erhält. Anbieter müssen klar kommunizieren, dass der Zugang zu digitalen Inhalten jederzeit entzogen werden kann. Das Gesetz war eine direkte Reaktion auf den Fall The Crew. Erste Umsetzungen sind bereits sichtbar: Im Xbox Store erscheinen bei Spielen mittlerweile Hinweise, die den Lizenzcharakter des Kaufs klarstellen. AB 2426 ändert zwar nicht die grundsätzliche Praxis des Lizenzverkaufs, schafft aber genau die Transparenz, die eine der vier Kernforderungen von Stop Killing Games widerspiegelt.
Mehr als nur Gaming: Die Frage nach digitalem Eigentum
Stop Killing Games stellt eine Frage, die weit über die Gaming-Branche hinausreicht: Wenn du für ein digitales Gut bezahlst, was besitzt du dann eigentlich? Amazon hat in der Vergangenheit gekaufte E-Books aus Kindle-Bibliotheken entfernt. Cloud-Software kann jederzeit eingestellt werden. Streaming-Dienste ändern ihr Angebot ständig. Belkins Wemo Smart-Home-Geräte – teilweise erst 2023 verkauft – wurden im Januar 2026 durch eine Support-Einstellung effektiv zu Elektroschrott degradiert, wie die Consumer Rights Wiki in zahlreichen vergleichbaren Fällen dokumentiert. Das Grundmuster ist immer dasselbe: Unternehmen verkaufen Produkte, die von zentralen Servern abhängig sind. Wenn der Support endet, wird das Produkt wertlos. Der Verbraucher hat keinerlei Kontrolle und oft nicht einmal klare Informationen darüber, wie lange sein „Kauf“ tatsächlich nutzbar sein wird. Laut einer FTC-Studie vom November 2024 legen fast 89 Prozent der Smart-Produkte nicht offen, wie lange der Hersteller die Software unterstützen wird.
Wie geht es weiter?
Der Zeitplan steht fest: Die Europäische Kommission muss bis zum 27. Juli 2026 offiziell antworten. Der Digital Fairness Act könnte das legislative Vehikel werden, in dem die Forderungen tatsächlich in EU-Recht einfließen. Die parteiübergreifende Unterstützung im Parlament lässt vermuten, dass es zu einer substanziellen Befassung kommt. Die Klage von UFC-Que Choisir läuft parallel in Frankreich weiter. Stop Killing Games baut gerade formale Organisationsstrukturen sowohl in der EU als auch in den USA auf, um die Lobbyarbeit langfristig professionell betreiben zu können. Moritz Katzner und Ross Scott machen klar: Das ist kein kurzfristiger Protest, sondern eine dauerhafte Bewegung.
Was du tun kannst
Kontaktiere deine Europaabgeordneten – insbesondere die Mitglieder des IMCO-Ausschusses. Die Stop Killing Games-Website stellt länderspezifische Kontaktressourcen bereit. Schau beim nächsten digitalen Kauf genauer hin: Gibt es einen Offline-Modus? Was steht in der EULA? Was passiert bei Server-Abschaltung? Wer bewusst Spiele bevorzugt, die auch ohne zentrale Server funktionieren, sendet ein klares Signal an die Industrie. Installiere die Consumer Rights Wiki Browser-Erweiterung für Chrome oder Firefox. Sie warnt dich direkt beim Surfen, wenn ein Unternehmen für verbraucherfeindliche Praktiken bekannt ist. Und: Dokumentiere deine Käufe. Screenshots von AGB, Kaufbelegen und Lizenzvereinbarungen können in laufenden und zukünftigen Rechtsverfahren relevant werden.
Fazit
Die Zeiten, in denen Publisher stillschweigend Spiele abschalten konnten, ohne dass jemand Fragen stellt, sind vorbei. 1,29 Millionen Europäer haben deutlich gemacht, dass sie das nicht mehr akzeptieren. Die Anhörung vom 16. April 2026 war ein Wendepunkt – nicht weil ein Gesetz beschlossen wurde, sondern weil zum ersten Mal auf dieser Ebene kein einziger Politiker der Industrie den Rücken gestärkt hat. Ob am Ende tatsächlich ein Gesetz steht, das Publisher zur Bereitstellung spielbarer End-of-Life-Versionen verpflichtet, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Aber die Frage „Was besitze ich eigentlich, wenn ich digital kaufe?“ wird uns weit über das Gaming hinaus beschäftigen. Stop Killing Games hat dafür gesorgt, dass Europa eine ernsthafte Antwort finden muss.
Quellen
1. Stop Killing Games – Offizielle Website: https://www.stopkillinggames.com/en
2. Europäische Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“: https://citizens-initiative.europa.eu/initiatives/details/2024/000007_en
3. Consumer Rights Wiki – Ubisoft: https://consumerrights.wiki/w/Ubisoft
4. PC Gamer – Stop Killing Games delivers ‚absolutely incredible‘ hearing in European Parliament: https://www.pcgamer.com/gaming-industry/stop-killing-games-delivers-absolutely-incredible-hearing-in-european-parliament/
5. Gaming Amigos – Stop Killing Games Reaches European Parliament: Everything That Was Said: https://www.gamingamigos.com/post/stop-killing-games-brussels-hearing
6. Prism News – Stop Killing Games Heads to EU Parliament Hearing: https://www.prismnews.com/hobbies/video-games/stop-killing-games-heads-to-eu-parliament-hearing-in-april
7. Destructoid – French consumer advocacy group sues Ubisoft: https://www.destructoid.com/ubisoft-the-crew-lawsuit/
8. noyb – Like to Play Alone? Ubisoft Is Still Watching You!: https://noyb.eu/en/play-alone-ubisoft-still-watching-you
9. TheSixthAxis – Game publisher lobbyists disagree with Stop Killing Games: https://www.thesixthaxis.com/2025/07/06/game-publisher-lobbyists-unsurprisingly-disagree-with-stop-killing-games-movement/
10. The Express Tribune – Stop Killing Games confirms over 1.29 million signatures: https://tribune.com.pk/story/2589012/stop-killing-games-confirms-over-129-million-signatures
11. GamesIndustry.biz – Getting gamers comfortable with not owning their games: https://www.gamesindustry.biz/the-new-ubisoft-and-getting-gamers-comfortable-with-not-owning-their-games
12. WinFuture – Kaliforniens Gesetz AB 2426: https://winfuture.de/news,145604.html
13. Wikipedia – Stop Killing Games: https://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Killing_Games
14. UFC-Que Choisir – Klage gegen Ubisoft: https://www.quechoisir.org/action-ufc-que-choisir-jeux-video-l-ufc-que-choisir-assigne-ubisoft-en-justice-suite-a-la-fermeture-du-jeu-the-crew-n175318/
*Stand: April 2026*

